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Worte für den Tag - 30.November 2020

So spricht der HERR Zebaoth: Wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an. Sacharja 2,12 (Losungswort für Montag den 30.11.20)

Als Junge war ich manchmal recht unachtsam und ungeschickt. Oft bekamen meine Eltern die Nachricht, ich habe mich verletzt. Ein Erlebnis ist mir im Gedächtnis geblieben: Wir waren als Klasse draußen. Brachten die Hecken und Sträucher um das Schulgebäude in Ordnung. Ich sehe mich noch in einer dieser Hecken sitzen und ausästen. In meiner Erinnerung hatte ich dazu eine Axt, oder ein Beil. Ich holte aus und schlug mir selbst mit dem Beil gegen den Kopf. Neben der Erinnerung habe ich noch eine Narbe am Kopf davongetragen. In unserem Losungswort streckt jemand seine Hand gegen den anderen aus, um ihn zu schaden und um ihm wehzutun; da ist der Urtext deutlicher, als unsere Übersetzung. Aber dann fällt die Aggression auf den Täter selbst zurück. Er selbst tut sich weh, schlägt nicht nur dem anderen, sondern sich selbst, er tastet „seinen (eigenen) Augapfel an“. Die Bibel betont immer wieder, dass wir Menschen zur Liebe, zum Frieden und zur Gemeinschaft bestimmt sind. Wer diese Bestimmung verlässt, der verrät sich selbst, verletzt sich in seinem Inneren. Am Anfang der Adventszeit, in der wir so viel von Frieden und Liebe hören, werden wir davor gewarnt, die Hand gegen unseren Nächsten auszustrecken. Wer sich wie eine Axt im Walde benimmt, der holt sich selbst Beulen und ein blaues Auge.

Ich wünsche Ihnen einen friedlichen und gesegneten Tag.

Pfarrer Dr. Sebastian Ziera




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Stand Stand: 28.11.2020


Wichtige organisatorische Informationen zum Heiligabend 2020 in der Hoffnungskirche Knauthain

Liebe Gemeinde,
coronabedingt werden für die u.g. beiden Christvespern Teilnahmekarten am 1. Advent, 29.11.2020 und am 2. Advent, 6.12.2020 jeweils nach dem Gottesdienst gegen 10:45 Uhr ausgegeben.

- Krippenspiel - Der Weg nach Weihnachten

am 24. Dezember um die Hoffnungskirche Knauthain

Die Junge Gemeinde nimmt Sie mit auf die Reise von Nazareth nach Bethlehem und lädt Sie ein, die Weihnachtsgeschichte zu durchlaufen. Sie sind herzlich eingeladen am 24. Dezember zu einer Ihnen passenden Zeit. Ab 15:30 Uhr werden etwa alle 10 Minuten Gruppen von ca. 25 Personen am großen Tor zum Pfarrgarten starten. Wir rechnen damit, dass die letzte Gruppe etwa 16:30 Uhr loslaufen kann. Die Reise dauert eine gute halbe Stunde und endet mit dem Segen vor dem Eingang zur Kirche. Um einen Überblick zu behalten, wie viele von Ihnen sich mit uns auf den Weg machen wollen, werden ab Dezember zu unseren Gottesdiensten in Knauthain Karten mit den jeweiligen Startzeiten ausgegeben.

- Die Feier der Christnacht

Heiligabend um 22:00 Uhr in der Kirche in Knauthain

In gewohnter Weise werden wir zusammen mit Pfr.i.R. Karl Albani und Friedemann Schmidt besinnliche Gedanken und Musik zur Christnacht erleben. Auch dafür ist der Erwerb einer Teilnehmerkarte erforderlich.

Stand Stand: 28.11.2020


Worte für den Tag - 27.November 2020

Am letzten Montag wurde im Ersten der Film GOTT nach einem Theaterstück Ferdinand von Schirachs gezeigt. Es versetzt die Zuschauer in die Position des Deutschen Ethikrates, der gefragt wird, ob ein gesunder 78-jähriger Mann, der sein eigenes Leben beenden möchte, ein tödliches Medikament bekommen soll. In dem Stück wird das Für und Wider wie in einer Gerichtsverhandlung von zwei Anwälten vertreten, die verschiedene Experten, unter ihnen einen Bischof, befragen. Auch der Betroffene selbst kommt zu Wort. Nähere Einzelheiten lassen sich über den nachstehenden Link verfolgen:  https://www.daserste.de/unterhaltung/film/gott-von-ferdinand-von-schirach/index.html Im Hintergrund des Themas steht ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 26. Februar 2020. Es formuliert „ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen.“ Am Ende beteiligten sich deutschlandweit rund 546.000 Zuschauer an der Abstimmung. Die große Mehrheit von 70,8% stimmte dafür, 29,2 Prozent dagegen, dass die Person in dem Stück ihr Leben mit Hilfe eines Medikaments beenden kann. Der Grundsatz von der freien Selbstbestimmung über das eigene Leben scheint für die meisten ausschlaggebend zu sein. Das wirft weitreichende Fragen auf, denen wir uns nicht nur in diesem kurzen Wort für den Tag stellen müssen. Im Kern geht es darum, wem unser Leben gehört. Ganz allein uns selbst? Oder auch den Anderen, mit denen wir auf vielfältige Weise verbunden sind? Und dem, der es uns gegeben und anvertraut hat? Welche Bedeutung haben diese Beziehungen, wenn ein Mensch nicht mehr weiter will und vielleicht aus eigener Kraft auch nicht mehr weiter kann? Wer möchte nicht „sein eigener Herr“ sein? Aber können wir Menschen das überhaupt? Oder sind wir - in Anlehnung an einen Gedanken Luthers - eher wie ein Reittier, das ständig von etwas oder jemand anderem geritten wird? Ich bin sicher, wir könnten dazu alle viel erzählen! Manchmal finde ich es ausgesprochen entlastend und tröstlich, nicht mein eigener Herr sein zu müssen, sondern Gott meinen Herrn sein lassen zu dürfen. Paulus hat das so formuliert: Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. (Römer 14,8). Liebe Leserin, lieber Leser, das alles sind ausgesprochen schwere Gedanken in der Woche nach dem Toten- und Ewigkeitssonntag. Ich halte es dennoch für angebracht, sie näher zu beleuchten, damit sie nicht im Dunkeln weiterwirken. Nehmen wir sie lieber mit hinein in das Licht und die Verheißungen der kommenden Adventszeit! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer (Sacharja 9,9). Das Bibelwort für den 1. Advent kann enge, verhangene Horizonte öffnen. Und wir können es uns zu eigen machen, wenn wir unter unseren Masken Macht hoch die Tür, die Tor macht weit (Ev. Gesangbuch 1) und O Heiland, reiß die Himmel auf (Ev. Gesangbuch 7) singen. Für mich sind das eine Art Instant-Kraftpakete der Hoffnung, die eine starke innere Wirkung entfalten können, wenn sie mit unserem Leben in Berührung kommen. Ich wünsche Ihnen für die kommende Adventszeit, dass Sie von dieser Hoffnung berührt, erfüllt und gestärkt werden!

Ihr Heinz Schneemann



Wort zum Tag - 26.11.2020

"Die Welt verändert sich durch dein Vorbild, nicht durch deine Meinung."
Paulo Coelho

Die Karte mit diesem Spruch steht auf meinem Schreibtisch. Nicht erst seit Corona. Aber seit Corona sehe ich önfter hin. Wir leben in einer Zeit, in der jeder zu jeder Zeit überall seine Meinung äußern kann. Das gilt als hohes Gut der Demokratie und das ist es auch. Aber seien wir ehrlich, was ändert sich gerade jetzt durch dieses "überall alles sagen"? Wo findet wirklich ein Gedankenaustausch statt, der die Situation, den Zustand unseres Zusammenlebens, den Zustand der Welt ändert? Auch unsere eigene Meinung ändert? Meinung prallt auf Meinung prallt auf Meinung prallt auf Meinung. Das kann man überall höhren, lesen, anschauen. Änderte sich dadurch etwas - bei mir? Ja, ich werde müde. Oder selbst aggressiv. Und ich verweigere zunehmend die Nachrichten-Nahrungsaufnahme. Nun versuche ich es anders. Ich bin weit davon entfernt, ein Vorbild zu sein. Aber ich orientiere mich an Menschen, die es für mich sind: Der Familie, die sich ohne Jammern einzurichten versucht in einer Situation, die für ihr nierentransplantiertes Kind lebensbedrohlich ist. Der Freundin, die als Ergotherapeutin im Pflegeheim arbeitet und auch mal einem Besucher die Tür weist, der sich über Hygieneregeln erhaben glaubt. Und damit die ihr Anvertrauten gefährdet. Der Chor-Mitsängerin, die schon viele Jahre an jedem Abend der Adventszeit jeweils einen Brief an einen Menschen ihres Umfeldes schreibt. Und – an König Salomo, der von Gott nach einem Wunsch gefragt wird und daraufhin sagt: "Verleih deinem Knecht ein hönrendes Herz, damit er ... das Gute vom Bönsen zu unterscheiden versteht!" (1. Könnige 3 -Einheitsübersetzung) Und weil es nun mal so viel klügere Sätze gibt, als ich sie mir je ausdenken kann, sei zum Schluss noch Goethe zitiert: "In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister". Das gilt wohl auch für Meinungsäußerungen und viele Worte. Und daran zeigt sich, dass ich noch viele Vorbilder nöntig habe

Es grüßt herzlich Claudia Krenzlin




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Stand Stand: 14.11.2020



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Stand Stand: 05.11.2020



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Stand Stand: 05.11.2020


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Quelle: Der Sonntag
Stand 25.09.2020



Wir möchten aus gegebenem Anlass auf Onlineangebote hinweisen.

Die Schwesternkirchgemeinden im Leipziger Westen haben einen Youtube-Kanal ins Leben gerufen.

https://www.youtube.com/channel/UCXxFrq3OhTgFtRVpkossLgw


Außerdem mötchten wir den Kindergottesdienst für Kinder empfehlen.

https://www.youtube.com/channel/UCsnIncp_DV3YPMkif-4Npgg




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Stand 23.02.2020