Hoffnungskirche Knauthain
Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde
Leipzig - Knauthain
Andreaskapelle Knautnaundorf Dorfkirche Rebach
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 Fotogalerie Motiv zur Losung
 Heutige Losung (Framequelle: combib.de / browserabhängige Funktionalität)
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 Gemeindekreise Motiv zum Kanzelgruß
 Kanzelgruß (Foto: Turmuhr der Rehbacher Dorfkirche)

Liebe Gemeinde,

heute ist wieder ein Wetter zum Trübsinnblasen. Dunkle regen-schwere Wolken, grauer Dunst legt sich auf das Leben. So schwer wie Wolken werden die Gedanken: Kaum zu glauben, wie schnell ein Jahr vergeht. Wälder legen ihre herbstliche Färbung an. Wir bringen die Ernte ein. Gruselig, bald wird’s wieder dunkel und kalt. Es ist Zeit Tore zu schließen, Abschied zu nehmen vom Sommer, die Gartenstühle in den Schuppen zu stellen und sich ins Haus zurückzuziehen.

Kaum zu glauben, wie schnell Kinder groß, wir selbst älter werden. Eben noch von uns liebevoll umsorgt, gehen sie ihre eigenen Wege, beruflich, mit eignen Lebenspartnern und Familien. Es ist Zeit Loszulassen, eine ungeheuer schöne Zeit des Lebens abzuschließen- wie die Tür eines Zimmers voller Erinnerungen.

Kaum zu glauben, wie schnell das Leben verrinnt. Eben noch konnte ich 3 doppelte Brötchen verdrücken und den Zentnersack an der Uhrkette tragen. Jetzt muss ich Jüngeren Platz machen und mir eingestehen, dass ich keine 20 mehr bin. Es ist Zeit zu akzeptieren, dass mir nicht mehr alle Tore und Türen offen stehen, Kräfte knapper, Wege kürzer werden.

Kaum zu glauben, dass dieser Mensch nicht mehr da ist. Wie kurz waren doch die vielen schönen Jahre mit ihm. Es ist Zeit sein Grab wieder abzudecken, eine Ker-ze am Ewigkeitssonntag aufzustellen. Es ist schwer allein zu sein, hinter verschlossenen Türen, vor schweigenden Wänden.

„Siehe“ mit diesem kleinen Wort, liebe Gemeinde, beginnt der Monatsspruch für Oktober aus Offenbarung 3,Vers 8. So als ob jemand unsere Aufmerksamkeit auf etwas Neues lenken möchte, weg vom Grau unserer schweren Gedanken, hin zu etwas Hellem, Aufmunterndem, ja Unbeschwertem. Gott sagt: „Ich habe eine Tür vor dir aufgetan und niemand kann sie zuschließen.“

Mag vieles vergehen, ich viele Veränderungen nicht verstehen, mag die Vergänglichkeit, das Loslassen mir Angst machen und Abschiede wie hohe Berge erscheinen: Gott öffnet Türen, eröffnet neue Wege, schließt mein Herz auf für neue Freude und Lebenslust.

Es ist Zeit, die Jahreszeit, „DANKE“ zu sagen für die Früchte meines Lebens, die geernteten Äpfel am Baum, meine Kraft, die gesunden Kinder, die glücklichen Jahre, die geschenkte Liebe, die Heimat jenseits des Grabes, das LEBEN mit GOTT.

Herzlich grüßt Sie Ihr Pfarrer Karl Albani

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 "Anruf genügt - und ich komme"

Viele Gemeindeglieder nutzen seit langem die Gelegenheit der Sprechzeiten im Pfarramt, um mir ihre Anliegen vorzutragen, sich auszusprechen oder um ein Gebet zu bitten. Andere versuche ich durch eine Geburtstagsbesuch zuhause zu erfreuen.

Andere von Ihnen wünschten sich vielleicht ein Gespräch unter vier Augen oder mal ein aufmunterndes Wort und etwas Zeit mit ihrem Pfarrer. Gerne feiere ich mit Ihnen zuhause auch das Abendmahl, wenn Sie nicht mehr selbst zur Kirche kommen können. Rufen Sie einfach im Pfarramt an. Ich komme gern zu Ihnen.

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 Kindergottesdienst, Erntedank und Kirchweih

Wir suchen dringend Eltern und kinderliebe Menschen für eine regelmäßigere Kinderbetreuung während des Gemeindegottesdienstes. Interessenten sind herz-lich eingeladen zu einem Treffen des Kindergottesdienst - Teams am Mittwoch, den 15.09.2010 um 19:30 Uhr im Gemeinderaum Knauthain.

Damit wir unsere Kirchen wieder mit den Blumen und Früchten von Feld und Garten schmücken können, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Wir nehmen Ihre Erntegaben am Freitagvormittag, dem 01. Oktober gern entgegen. Traditionell gehen die Spenden nach dem Erntedankgottesdienst an den Kindergarten in der Seumestraße. Zum Kirchweihfest am 14. November sind uns Ihre Kuchen und „Zutaten“ wieder willkommen. Bitte setzen Sie sich mit unserem Pfarramt in Verbindung. Näheres erfahren Sie bald in den Schaukästen und im Internet.

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